Mit dem Schmetterling im Logo den Insekten verpflichtet

Lebensräume nachhaltig schützen, zum Beispiel Streuobstwiesen
(Bild: BUND Naturschutz, OG Germering)

Unsere Natur verändert sich dramatisch, das lässt sich nicht mehr leugnen. Jeden Freitag gehen Kinder deswegen auf die Straße und protestieren für mehr Klimaschutz, auch wenn böse Zungen ihnen Schule-Schwänzen unterstellen.

Während die einen sich um ihre Zukunft sorgen, wird in Deutschland der Einsatz von Carnadine befristet erlaubt. Dieses Pestizid tötet nicht nur Schädlinge, sondern auch Bienen. Das umstrittene Unkrautgift Glyphosat darf hierzulande voraussichtlich sogar bis 2024 versprüht werden, obwohl der Pestizidhersteller 80 Millionen Dollar Schadensersatz an einen Bauern in den USA zahlen musste. Dieser hat durch das jahrelange Versprühen von Glyphosat Krebs bekommen. Parallel will derselbe Konzern, dass die EU die Erlaubnis für Thiacloprid verlängert, ein Insektengift, das die Fruchtbarkeit aller Säugetiere – wohl auch die des Menschen – beeinträchtigt und den Fötus im Mutterleib schädigt.

Ist die Menschheit denn total verrückt geworden, denkt sich so mancher angesichts dieser Meldungen. Denn die Pflanzen und Früchte, die wir essen und mit denen wir auch unsere Nutztiere füttern, werden größtenteils von Insekten bestäubt. Sägen wir mit der Gefährdung der Insektenwelt letztendlich nicht am Ast, auf dem wir sitzen?

Aktionstag für Biene, Schmetterling & Co.

Große Tombola, gratis Blumensamen und Info-Vorträge für einen guten Zweck

Jeder einzelne von uns kann aktiv werden, muss aktiv werden, wenn sich etwas ändern soll. Ein erster Schritt wäre, vernünftig einzukaufen und damit direkt auf die Produktion von Lebensmitteln und anderer Waren Einfluss zu nehmen. Wir können beispielsweise Plastik vermeiden, Energie sparen, Holz und Papier nachhaltig nutzen, umweltverträglicher reisen und den Garten tierfreundlich gestalten. 

Gesund, lecker, regional: Bio-Äpfel direkt vom Baum!

Mit dem Schmetterling im eigenen Firmenlogo fühlt sich das Team von easylife Gilching direkt angesprochen und hat spontan einen Aktionstag organisiert. An diesem Tag wurde jeder Besucher des easylife-Zentrums mit Gratisgetränk und Snacks begrüßt, hat kostenlos ein Päckchen Samen für mehrjährig blühende Pflanzen und eine Körperanalyse erhalten. Vorträge über aktiven Naturschutz und gesunde Ernährung sowie eine Tombola rundeten den Tag ab. Der Gesamterlös wurde Vertretern des BUND Naturschutz in Bayern, Ortsgruppe Germering, übergeben.

Spendenübergabe an die Vertreter des BUND Naturschutz, Ortsgruppe Germering (v.l.): Hildegard Schröpel, Annette Kotzur, Inge Köhn, Franz Herold, Jürgen Köckelmann, Achim Heinisch (easylife Gilching), Horst Nestle und Madeleine Roithmeier.

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